Theodor Eichberger (1835-1917)


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Der Bildhauer

Foto einer alten Schraubzwinge aus dem 19. Jh.
Alte Schraubzwinge aus dem Besitz von Th. Eichberger

Als gelernter Bildhauer verdiente Theodor Eichberger seinen Lebensunterhalt bis um das Jahr 1875 durch die Herstellung von Holzschnitzereien, Bilderrahmen und Möbeln im gehobenen Segment; seine Möbelstücke zeichneten sich durch reichhaltige, von unterschiedlichen Stilrichtungen abgeleitete Ornamente aus. Ständig wiederkehrende Motive seiner Schnitzereien sind Engel, Dämonen, Eichenlaub, Blüten und Früchte sowie allerlei Geränk und Schnörkelwerk im Stil des 19. Jahrhunderts. Es existiert indessen auch eine Kommode aus seinem Schaffen, die gänzlich ohne Schnitzereien auskommt.

3teiliges Schnitzwerkzeug aus dem 19. Jh.
Th. Eichbergers Schnitzwerkzeug

Heute befinden sich nur noch wenige der bildhauerischen Arbeiten Th. Eichbergers im Familienbesitz; diese sind verteilt auf die Nachkommen in Seligenstadt, Mainz und Armsheim. Sohn Rudolf hat das Erbe seines Vaters leider etwas vernachlässigt. Sohn Robert verlor einen Teil der alten Kunstwerke bei einem Brand des Schulhauses von Armsheim, in welchem er seine Lehrerwohnung hatte. An einem Teil der noch erhaltenen Holzarbeiten hat erkennbar der Zahn der Zeit genagt.



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