Theodor Eichberger (1835-1917)


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Schwewwel auf dem Kriegs-Schauplatze

Zwischen dem 20. Mai und dem 12. August 1877 erschienen im Mainzer Schwewwel frei erfundene Berichte eines "Kriegs-Reisenden" über die Ereignisse an verschiedenen Schauplätzen im Russisch-Türkischen Krieg (1877-78). In der Art eines Baron Münchhausen beschreibt der fiktive Berichterstatter des Schwewwel - indem er immer wieder seine eigene Wichtigkeit innerhalb des Kriegsgeschehens hervorhebt - wie er einmal den türkischen Sultan, dann wieder den russischen Zaren besucht und den Herrschern Ratschläge oder sogar Befehle erteilt.

Primär geht es bei diesen Schilderungen weniger um die Kriegsereignisse an sich, sondern im Vordergrund steht die in Sprachwitz gekleidete Karikatur der Kriegsberichterstattung, aber auch der Politiker und Militärs jener Zeit.

Vier der insgesamt fünf Folgen der Satire "Schwewwel auf dem Kriegs-Schauplatze" stammen aus der Feder von Theodor Eichberger, während eine Folge von F. Kötter geschrieben wurde, der sehr aktiv im Mainzer Schwewwel mitgewirkt hat. Die Berichte sind ist in einer mehr oder weniger zusammenhängenden abenteuerlichen Story verpackt, die nach dem realen Kriegsgeschehen - unter starker Berücksichtigung und Verwendung der Figuren-Klischees für Inserate aus dem Fundus der Druckerei Gottsleben - ersonnen wurde.

20. Mai 1877

Heft Nr. 20

Erzerum

(Th. Eichberger)

27. Mai 1877

Heft Nr. 21

Suchum-Kaleh

(Th. Eichberger)

3. Juni 1877

Heft Nr. 22

Bukarest

(Th. Eichberger)

22. Juli 1877

Heft Nr. 29

"Rzwblschtwbsky"

(F. Kötter)

12. August 1877

Heft Nr. 32

Wien

(Th. Eichberger)



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