Theodor Eichberger (1835-1917)


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Glossen über die Mainzer Stadtverwaltung

Im Mai 1874 veröffentlichte die Moguntia eine Glosse Th. Eichbergers über die stiefmütterliche Behandlung der Stadt Mainz durch die großherzogliche Regierung in Darmstadt.

Die Schnitzspähne vom 18. April 1875 zielen auf die bereits im 19. Jahrhundert ausgeprägte Eigenheit der Stadt Mainz, öffentliche Aufträge mit Vorliebe nach Auswärts zu vergeben. Ein zeitgemäßes Hessenlied behandelt die gleiche Problematik mit der Grundaussage, dass hier "im Vaterlande der Prophet bekanntlich nichts gilt" und demgemäß bei der Bewerbung um öffentliche Ämter die Einheimischen gegenüber Fremden stets das Nachsehen haben.

Auch die Verschuldung der Stadt wurde thematisiert und mit der Anschaffung eines neuen Dampfkranen in Verbindung gebracht; in einer anderen Glosse wird gemutmaßt, die Stadtverwaltung benötige dringend Schwämme - nämlich um die Kreide wegzuwischen, in der sie ja stehe.



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